Schriftliche Redaktions-Richtlinien

Professionelle behördliche Social-Media-Redaktionen benötigt aus unserer Sicht schriftliche Redaktions-Richtlinien. Wir bieten Ihnen an, dieses Papier gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten, zu formulieren und Ihnen zuzuliefern.

Was sind Redaktions-Richtlinien?

Es handelt sich um eine schriftliche Arbeitshilfe für die Social-Media-Verantwortlichen Ihrer Behörde. In manchen Teams heißt das Papier auch „Community-Richtlinien“ oder „Redaktionshandbuch“ – wir finden den oben genannten Begriff jedoch am treffendsten.

Was enthalten Redaktions-Richtlinien?

Redaktions-Richtlinien enthalten sowohl Hinweise zur nach außen sichtbaren Arbeit (z.B. Social-Media-Postings und Dialog) als auch zur internen Organisation.

Jede Behörde bestimmt und formuliert ihre Redaktions-Richtlinien selbst und individuell. Aus unserer Sicht ist hilfreich, wenn unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche Zuständigkeiten gibt es in der Redaktion?
  • Wie läuft ein typischer Arbeitstag ab, was ist üblicherweise zu tun und gibt es eine Reihenfolge, die beachtet werden sollte? Wie arbeitet der Wochenend-Dienst/die Wochenend-Bereitschaft?
  • Welchen „Ton“ schlägt die Behörde in Ihren Social-Media-Beiträgen und im Dialog mit der Community an: Hilfsbereit, sachlich, auch mal witzig? Werden die Fans und Follower gesiezt oder geduzt? Werden Emojis, GIFs, Memes verwendet?
  • Welche gemeinsamen Tools werden in der Redaktion verwendet? Wo findet man die Login-Daten?
  • Welche gemeinsamen Ablagen für z.B. Bilder, Videos, Textbausteine gibt es? Wie gehe ich vor, wenn ich dort nicht fündig werde, sondern ein neues Bild beschaffen oder einen neuen Textbaustein erstellen und im Haus abstimmen muss?
  • Welche Freigabewege für Beiträge und den Dialog sind einzuhalten und wie läuft die Abstimmung ab? In welchen Fällen dürfen die Social-Media- und Community-Manager/innen eigenständig entscheiden und agieren?
  • Was sind No-Go’s und Fehler, die in der Social-Media-Redaktionsarbeit der Behörde nicht (mehr) passieren sollten?
  • Wie ist das Verfahren im Umgang mit Hasskommentaren oder so genannten „Trollen“?

Besonders verständlich werden Redaktions-Richtlinien, wenn sie konkrete Beispiele enthalten.

Wozu braucht man sie?

Schriftliche Redaktions-Richtlinien regeln, vereinheitlichen und erleichtern die tägliche Arbeit der Social-Media-Verantwortlichen Ihrer Behörde. Sie helfen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder auch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen, sich schneller einzuarbeiten. Sie geben Vorgesetzten einen Überblick. Sie sparen Zeit für individuelle Absprachen und verhindern Missverständnisse über Punkte, über die sich längst geeinigt wurde.

Sofern Sie eine schriftliche Social-Media-Strategie haben, können die Redaktions-Richtlinien hierauf aufbauen und die Strategie anhängig ergänzen.

Wie wir Sie unterstützen können:

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir passende Redaktions-Richtlinien für Ihre behördliche Social-Media-Arbeit. Dies ist im Rahmen eines Inhouse-Workshops oder auch separat möglich. Das 3- bis 6-seitige Papier liefern wir Ihnen lektoriert und gelayoutet zu.

Tipp: In unserem zweitägigen Workshop „Community Management II: Erfolgreicher Dialog und interne Organisation“ sind schriftliche Redaktions-Richtlinien bereits enthalten.

Interesse? Melden Sie sich einfach bei uns!