Eine Frau schreibt mit einem Computerstift auf einem Tablet am Schreibtisch.

Canva: das Powerhouse für Social-Media-Redaktionen in Behörden

Wer an Design und Grafikerstellung denkt, dem fallen meist zuerst Programme wie Photoshop oder InDesign ein. Es muss aber nicht immer gleich etwas aus der Adobe-Suite sein, denn hier ist die Einarbeitung aufgrund der Detailtiefe der Programme oft mit einigem Aufwand verbunden. Wie Sie viel einfacher und schneller visuellen Content für Ihre Social-Media-Auftritte erstellen können, verraten wir Ihnen hier!

Die Lösung heißt Canva – eine Grafikdesign-Anwendung, die Sie einfach über Ihren Browser nutzen können. Sie kommt aber auch als App für iPhone, iPad und Android-Smartphones. Canvas Alleinstellungsmerkmale sind die einfache Drag-and-Drop-Bedienung und die umfangreiche Bibliothek mit Vorlagen, Stock-Bildern, Deko-Elementen und Schriften, die Sie für Ihre Social-Media-Posts nutzen können. Canva lässt sich kostenlos oder als (immer noch sehr günstige) Pro-Variante nutzen.

Die besten Canva-Funktionen in Kürze

Die besten Canva-Funktionen für Social-Media-Redaktionen in Behörden stellen wir Ihnen kurz vor.

Die Canva-Bibliothek

Ob Instagram-Post, Veranstaltungs-Ankündigung für Facebook, Story-Element, Carousel-Post oder Infografik – die Vorlagen-Bibliothek von Canva bietet eine schier unendliche Auswahl. Geben Sie einfach einen Suchbegriff ein und stöbern Sie. Die Vorlagen lassen sich beliebig verändern und sogar mit einem Klick an Ihr (zuvor hinterlegtes) Corporate Design anpassen. In der Bibliothek finden Sie neben einer Vielzahl von Stock-Bildern auch Grafik-Elemente wie Pfeile, Linien, Emojis, Symbole und Cartoons. Auch Videoclips und Sounds für animierte Grafiken lassen sich ins Design integrieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Beispielhafte Canva-Vorlagen zum Thema „COVID-19“ und Elemente zum Thema „Menschenrechte“

Bildbearbeitung

Canva verfügt über eine integrierte Bildbearbeitung, mit der Sie beispielsweise Helligkeit und Sättigung eines Fotos einstellen können, ein Element transparenter machen oder sogar Teile des Fotos freistellen (den Hintergrund entfernen) können – und zwar viel schneller und einfacher als in Photoshop.

Inhaltsplaner

Sehr stark ist auch der Inhaltsplaner für Social-Media-Postings: Hier wird in einem übersichtlichen Kalender der Canva-Account mit einzelnen Profilen in sozialen Netzwerken verknüpft und die Designs können direkt inklusive Caption eingeplant werden. Ein erster Schritt Richtung Redaktionstool!

Über Canva können Beiträge auf zahlreichen Plattformen direkt eingeplant werden.

Abo oder kostenlos? 

Behörden mit knappem Social-Media-Budget sind an kostengünstigen oder im besten Fall kostenlosen Lösungen interessiert. Wir verraten Ihnen, ob die kostenlose Version von Canva ausreicht oder ob Sie in ein Abo investieren sollten.

Canva-Basic

Die kostenlose Basic-Version bietet bereits einige Möglichkeiten, um professionelle Grafiken zu erstellen. Viele Designvorlagen, Bilder und Schriften sind kostenlos nutzbar, Sie können außerdem ein Team erstellen und andere Mitglieder einladen. Mit ihnen können Sie dann gemeinsam an Designs arbeiten und diese im Format Ihrer Wahl (von JPEG und PNG über PDF und sogar den Videoformaten MP4 und GIF ist alles dabei) herunterladen. Doch die kostenlose Version hat ihre Grenzen: Etliche Bilder und grafische Elemente sind kostenpflichtig und die Bearbeitungsfunktionen bei Bildern sind ebenfalls limitiert. Canva-Basic ist ideal, um die grundlegenden Möglichkeiten kennenzulernen und erste Designs zu erstellen.

Canva-Pro

Möchten Sie Canva in Ihrer Redaktion dauerhaft nutzen, sollten Sie sich die kostenpflichtige Version zulegen, denn: Mit der Pro-Version können Sie Ihr behördliches Corporate Design mit eigenen Schriften, Logos und Farben anlegen. Zudem sind alle Bilder und Elemente aus der Bibliothek nutzbar. In einer eigenen Ordnerstruktur können Designs und Vorlagen abgelegt werden, die andere Teammitglieder mit Rollen wie „Vorlagendesigner“, „Administrator“ oder „Mitglied“ verwenden können. Darüber hinaus ist der Funktionsumfang bei der Bearbeitung von Grafiken deutlich größer.

Wichtig sind auch die verschiedenen Datei-Formate, in denen man sein Design herunterladen kann. Diese reichen in der Basic-Version von Bildformaten (PNG, JPEG) zu Videoformaten (MP4 oder GIF) bis hin zu PDFs. Bei Canva-Pro können ebenfalls Vektor-Grafiken (SVG) bereitgestellt werden. 

Einen ausführlichen Preis-/Leistungsvergleich der Versionen finden Sie hier.

Kann mit Canva JEDER zum/zur Designer:in werden?

Grundkenntnisse in Grafik und Gestaltung und ein Verständnis für Bildkomposition sollten mitgebracht werden, um professionell aussehende Social-Media-Posts zu designen.

Was Sie beispielsweise nicht tun sollten: Immer wieder verschiedene Vorlagen, Schriften und Farben verwenden. Konzentrieren Sie sich lieber auf ein paar grundlegende Vorlagen und Stile, die Ihre Profile aufgeräumt aussehen lassen und Ihren Followern einen Wiedererkennungswert bieten.

Fazit: Es kommt auch bei Canva auf den Menschen VOR dem Bildschirm an. Social-Media-Mitarbeiter:innen mit Gestaltungs-Skills nimmt Canva jedoch Arbeit ab, spart Zeit und macht deshalb enorm viel Freude!

Ihr Team möchte Canva an nur einem Tag professionell bedienen lernen?

In unserer neuen virtuellen Fortbildung „Canva für Behörden“ führen wir behördliche Social-Media-Teams an einem Tag durch die Benutzeroberfläche und üben gemeinsam „hands on“ das Erstellen von Social-Media-Posts inkl. Carousel-Posts und Freistellen von Elementen. Eine Canva-Pro-Schulungsumgebung stellen wir zur Verfügung. Alle weitere Infos finden Sie hier.

DISCLAIMER: Für die Beschreibung des Tools Canva bekommen wir weder Geld noch andere Vorteile. Mit dem Programm haben wir persönlich gute Erfahrungen gemacht, deshalb empfehlen wir es gerne.